Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 03.02.2001
Wenn schon sterben, dann bitteschön schön und in einem Kirschgarten oder in blaugrüner Nacht. Dieser Meinung des japanischen Fotokünstlers Izima Kaorus scheint sich unser Rezensent anschließen zu wollen. Der vorliegende Bildband Kaorus` voller hübsch arrangierter Leichen jedenfalls hat ihn sichtlich fasziniert. Dabei sind es nicht allein die schick gekleideten Models, die es Daniel Kothenschulte angetan haben - die sind ja eh tot. Neben dem Ästhetizismus der "Memento-mori-Variationen", die, so Kothenschulte, von der Unvergänglichkeit des Schönen sprächen, existiert für den Rezensenten "eine Atmosphäre des Geheimnisvollen", gründend in der "Wechselwirkung von Landschaft und Bildraum mit dem Modell".
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