Aus dem Englischen von Susanne Mecklenburg. Als Jennie einen charmanten Bonvivant und Pascha der britischen Verlagswelt trifft, beginnt für sie ein neues Leben. Sie wird seine Vertraute, seine Begleiterin und - sein Verstand und seine Stimme. Denn sie kann, was er nur bedingt vermag: Worte perfekt einsetzen. Allmählich verfasst sie für ihn seine gesamte Korrespondenz inklusive seiner Liebesbriefe, und schon bald plant er "seinen" ersten Roman mit ihr. Doch der literarische Wurf lässt auf sich warten: Jennie plagt ein Writer's Block, vor allem die von ihm immer wieder geforderten Liebesszenen bereiten Schwierigkeiten. Voller Humor und Esprit erzählt Jennie Erdal die unglaubliche Geschichte einer einmaligen Symbiose zwischen Mann und Frau.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.02.2009
Sabine Brandt kann's kaum fassen. Die Symbiose von Herrscher und Beherrschtem, namentlich das Abhängigkeitsverhältnis einer "Schreibsklavin" von ihrem egomanischen Chef, hat sie derart heiter noch nie dargestellt gefunden. Zwar erkennt Brandt die therapeutische Funktion dieses Romans, der auch eine Aufarbeitung einer spießbürgerlichen schottischen Kindheit zu sein scheint. Der Humor, die literarische Güte des Textes und eine gelungene Übersetzung jedoch machen das Buch für sie zu einer einem weiteren Leserkreis zu empfehlenden Lektüre.
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