Dieses Buch bringt Jesper Juuls Analysen, Vorschläge und Provokationen zum Thema Schule auf den Punkt. Er bezieht darin vor allem Position für die Schüler, dabei aber nicht gegen die Lehrer. In seinem Plädoyer, die bestehenden Zustände an Schulen nicht mehr länger hinzunehmen, beschreibt der bekannte Konfliktberater und Familientherapeut die Bausteine, die eine neue Schule braucht damit sie nicht länger eine Institution ist, die Kindern und Jugendlichen die natürliche Freude am Lernen austreibt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.2013
Bitter enttäuscht ist Andreas Gruschka vom Autor und seinem neuen Buch, mit dem Jesper Juul auf der Bestsellerwelle reitet, wie der Rezensent traurig feststellt. Anstatt von Argumenten überzeugt zu werden, sieht sich Gruschka beim Lesen fortgespült vom flachen Strom des Immergleichen. Da kann auch die mantraartige Wiederholung und sehbehindertengerechte Vergrößerung von Merksätzen nichts dran ändern, meint Gruschka, der sich nicht lange mit dem Inhalt von Juuls Buch aufhält. Was er vor allem liest, sind die apodiktischen Meinungen des Autors, keine konkreten Analysen oder gar Forschungsergebnisse. Wir können es nachvollziehen.
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