Mit Illustrationen von Anton Riedel. Aus dem Englischen von Christine Spindler. Schlaksig, viel zu groß geraten und irgendwie seltsam - das ist Daniel Kendal. Als seine supernervige Schwester ihm eines Tages eröffnet, er wäre in Wahrheit ein Alien, der auf der Erde ausgesetzt wurde, kommt Dan eine ungeheuerliche Idee: Was, wenn er völlig normal ist und alle anderen die Durchgeknallten sind? Wäre er auf seinem Heimatplaneten vielleicht gar kein seltsamer Freak, sondern beliebt oder sogar cool? Gemeinsam mit seinen Freunden, dem Computer-Nerd Gordon und dem Furzweltmeister Freddo, heckt Dan einen ziemlich abgedrehten Plan aus. Das Ziel: den Alien Dan zurück nach Hause befördern!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.12.2014
Markus Schulte von Drach hat mit Jo Franklins "Hilfe, ich bin ein Alien!" ein tolles Jungsbuch entdeckt, dass vielen Neun- bis Elfjährigen Freude machen wird. Amüsiert liest der Rezensent die Geschichte des kleinen Daniel, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Größe ausgegrenzt wird und bald feststellt, dass am Tag seiner Geburt ein Komet in den Stadtpark einschlug. Und so glaubt Daniel bald, ein Alien vom Planeten Kepler 22b zu sein, der von Menscheneltern adoptiert wurde, und beschließt, zu seinem Heimatplaneten zurückzukehren. Und wenn Daniel schließlich mit seinem Freund, dem Furzkönig Freddo, einen Plan ausheckt, kann Schulte von Drach über den "schrägen" Humor der britischen Autorin nur staunen.
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