Joachim Gauck genießt in Deutschland höchstes Ansehen. Der Politiker und Bürgerrechtler äußert sich leidenschaftlich zu seinem großen Lebensthema: Freiheit. Er weiß, wie Menschen unter Diktatur und Unterdrückung leiden. Er hat aber auch erlebt, wie ein Volk aufbegehrt und sich die Freiheit erobert. Er spricht über die Möglichkeiten, die sich unserer Gesellschaft und jedem Einzelnen eröffnen, wenn wir die Freiheit zu nutzen wissen. Und über die Notwendigkeit, diese Chancen jetzt zu ergreifen.
Die taz trommelt nach Kräften gegen Joachim Gauck als Bundespräsidenten, und auch der Rezensent Tom Strohschneider nimmt diesen Band zum Anlass, klar zu machen, wie wenig er von Gauck hält. Ganz klar: Der Mann ist ihm nicht links genug, nicht Bürgerrechtler genug, zu pastoral. Der vorliegende Text basiert auf einer Rede, die Gauck 2010 gehalten hat und in der er ausführte, dass die Freiheit nicht nur als "von etwas" begriffen werden sollte, sondern auch "für etwas". Das gefällt Strohschneider nicht, auch nicht dass Gauck Freiheit nur politisch versteht. Aber Freiheit ohne Chancengleichheit taugt für Strohschneider nicht.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…