Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.02.2001
Das Buch hat wohl Seltenheitswert. Jedenfalls ist dem
Rezensenten so etwas kaum je untergekommen: Bild und Wort als
gleichberechtigte und miteinander im Dialog stehende Medien. Jos
Nünlist hingegen, weiß "rbl" uns mitzuteilen, arbeitet seit mehreren
Jahren in ebendiesem Grenzbereich. Die "radikale inhaltliche
Reduktion" der an der Formensprache des Art brut orientierten
gemalten Bilder setzt sich konsequent im Gedicht fort, schreibt
der Rezensent und zeigt sich ergriffen angesichts "scheinbar
belangloser Ereignisse", sind sie wie hier "in zauberhaft einfache
Verse" verwandelt.
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