Bäumchen-wechsel-Dich, das Teekesselchen-Spiel, Blindekuh - und welches Spiel war Ihr liebstes in der Kindheit? Kate Greenaway, die erfolgreichste Illustratorin und Kinderbuchautorin ihrer Zeit, ruft sie uns alle in diesem Band in Erinnerung. 1899 erstmals in Großbritannien erschienen und nun wiederentdeckt, vereint er achtzig bündige Spielbeschreibungen mit zauberhaften Illustrationen mit dem Charme des 19. Jahrhunderts und doch zeitlos schön. Ein Buch, das zum Erinnern einlädt und dazu anregt, die Spiele mit den eigenen Kindern und Enkelkindern wiederaufleben zu lassen.
Rezensent Jan Drees entdeckt jede Menge Diskussionsstoff in dem so harmlos wirkenden Buch der Kinderbuchautorin Kate Greenaway von 1899. Wo es scheinbar um liebevoll illustrierte Anleitungen zu Kinderspielen wie Seilspringen, Blindekuh oder Teekässelchen geht, fühlt sich Drees an Ecos Satiren erinnert und erkennt, wie sich das Kinderspiel gewandelt hat. Von schwarzer Pädagogik zum Computerspiel nämlich? Auch, meint Drees und anerkennt den Charme des "kulturhistorisch relevanten" Buches, zu dem er sich unbedingt ein Nachwort gewünscht hätte.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester…