Lorenz Keiser schreibt seit 1998 für den Zürcher Tages-Anzeiger die Kolumne "Schlagseite". Dies Kolumnen sind hier erstmals versammelt und dürfen als eine veritable Zeitgeschcihte aus dem Blickwinkel des Satirikers betrachtet werden.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.02.2001
Urs Steiner spricht von einem durch "Zwerchfellkrämpfe geschwächten Publikum", auf das Bühnensatiriker Lorenz Keiser mit seinem Buch abziele. Er selbst mag zwar auch unter Krämpfen dieser Art leiden, trotzdem gelingt ihm eine durchaus ehrliche Rezension. Weder die Mittel "hanebüchener Überspitzung, unzulässiger Vergleiche" etc. seien neuartig und revolutionär noch Keisers Sinn- und Wortspielpointen. Das "Keiserliche" an dieser Leistung sei die "Virtuosität", die Schamlosigkeit, die der Autor selbst als nicht vorhandene `Witzverschonung` bezeichnet und das freizügige Austeilen seiner Tritte und Spitzen in alle politischen wie gesellschaftlichen Richtungen. Das Keiser dabei offenbar zuverlässig das Zwerchfell trifft, lobt Steiner als eine "beachtliche Kunst".
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