Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki. Teo ist ein achtjähriger Junge, dessen Familie zerbricht. Seine Eltern stecken in einer schweren Ehekrise, die ältere Schwester, Matilde, reagiert auf ihren Schmerz mit Wut, und Teo versucht, wie Kinder das oft tun, wenn sie überfordert sind, das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Sein neues Lieblingsbuch ist ein Comic über Napoleon. Hatte der nicht einst alle Schlachten gewonnen? Vielleicht sollte er ihn fragen, wie man das macht? Aber Napoleon ist tot.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.02.2016
Im Wesentlichen ist Rezensent Niklas Bender mit Lorenza Gentiles Debütroman "Teo" zufrieden. Die Geschichte um den kleinen Jungen, der die zerrüttete Ehe seiner Eltern mit Hilfe von Napoleon retten will und dessen Suche nach seinem kindlichen Helden zur Beschäftigung mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen gerät, ist laut Kritiker pointenreich und lustig geschrieben. Der Versuch, die Geschichte aus der kindlichen Perspektive zu schildern, gelingt Gentile jedoch nicht immer, stellt der Rezensent fest, für den die Sprache dieses Romans gelegentlich nach "Paulo Coelho, Version Junior" klingt.
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