Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.03.2003
Gerhard Ilgner würdigt das Buch über die Finanzmisere Berlins und die rechtlichen Möglichkeiten zur finanziellen Neuordnung des Bundeslandes als "schonungslose Analyse" der katastrophalen Lage. Er attestiert dem Autor, die "unbequeme Frage zu Ende zu denken", was mit Berlin passiert, wenn sich in der Finanzpolitik nichts ändert. Zudem, so der Rezensent angetan, hat der Jurist und Ökonom, der als Unternehmensberater tätig ist, auch einen "praktischen Ausweg" aus der Misere anzubieten, der verhindern soll, dass Berlin seine Souveränität verliert und unter die Verwaltung eines Bundeskommissars fällt. Ilgner wirkt alles in allem recht beeindruckt von den "präzisen Vorstellungen", die der Autor von Auswegen aus der Finanznotlage hat.
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