Aus dem Amerikanischen von Fabienne Pfeiffer. Geh hin, wo alles beginnt … Hazel Wood zieht alle in seinen Bann.
Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte "Halt dich fern von Hazel Wood". Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.01.2019
Melissa Alberts "Hazel Wood" gehört für Rezensentin Manuela Kalbermatten zu jener neuen Schauerliteratur für Jugendliche, in der das Unheimliche und Fantastische nicht eskapistischen Abenteuern dient, sondern dem Nachdenken über die menschliche Natur. Albert erzählt in "Hazel Wood" von der siebzehnjährigen Alice, die es aus der Großstadt ins Hinterland verschlägt. Dort trifft sie auf den jungen Finch, der von den finstersten Märchen besessen ist: "Die gehäutete Jungfrau" etwa oder "Die doppeltote Katherine". Der große Gewinn liegt für Kalbermatten bei diesem Buch darin, dass Finn sehr anschaulich Horrormotive deuten kann. Das schafft Distanz und Medienkompetenz, versichert die Rezensentin.
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