Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr. Eine Gruppe amerikanischer Wissenschaftler reist mit Hilfe der Quantentechnologie ins französische Mittelalter und muss in den Wirren des Hundertjährigen Krieges ums Überleben kämpfen. Doch nicht alle werden zurückkehren ...
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 23.03.2000
Die Zukunft der Wissenschaft liege bei Crichton immer in der Vergangenheit, bemerkt Niels Werber in seiner Rezension. Das war bei "Jurassic Park" so, und das sei bei "Timeline" nicht anders. So ganz hat ihm die Geschichte der Zeitreisen in die Vergangenheit auf der Suche nach Authentizität, die eine Art Bill Gates der Zukunft aus kommerziellen Zwecken erfindet, nicht eingeleuchtet. Am wenigsten gefällt ihm gerade die Rückreise ins französische Mittelalter. Crichton protze zwar im Anhang mit all den Mittelalterbüchern von Marc Bloch bis Georges Duby, die er für seinen Roman studiert haben will, aber das Abenteuer, das er schildert, sei doch arg klischeehaft. Das einzige, was den Rezensenten jetzt noch interessiert, ist, mit welchen Hollywood-Stars die Verfilmung des Buchs besetzt werden wird.
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