Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2009
Für Gerald Braunberger eröffnet der Band den Blick auf eine ungewöhnliche Persönlichkeit. Dass der Bankier und Ökonom Albert Hahn ein Gespür für das Handeln in Krisenzeiten besaß, verleiht dem Buch laut Rezensent einen aktuellen Bezugspunkt. Einen weiteren interessanten Aspekt der Biografie sieht Braunberger in dem einfühlsamen Panorama des untergegangenen Frankfurter Bürgertums, das Michael Hauck entfaltet. Hahn erscheint ihm hier gleichermaßen als Mann des Geldes und des Bildungsbürgertums wie als Nonkonformist in der Welt der Banker.
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