"Gold! Gold in rauhen Mengen!" - wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht von den sagenhaften Goldfunden in den eisigen Weiten Alaskas. Tausende Männer verlassen ihre Heimat, um ihr Glück zu suchen - einer von ihnen ist Jack London... Ein dokumentarischer Roman, der von der Euphorie des Aufbruchs und der Suche nach dem Glück, vom großen amerikanischen Mythos und seinem raschen, vollständigen Scheitern erzählt...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2001
Auch Jack London ließ sich auf den "neuen amerikanischen Traum", die ab 1897 einsetzende Goldgräberstimmung gen Alaska ein, kehrte aber krank und mit Goldstaub im Wert von gerade einmal viereinhalb Dollar zurück. Das ist der Stoff für Rekonstruktionen, meint Rezensent Eberhard Falcke. Der Rundfunkautor und Redakteur Michael Klein habe das erkannt und erzähle die Erlebnisse des großen Schriftstellers London nach, interpretierend empathisch und fiktional. Für den Rezensenten sind diese Kunstgriffe problematisch. Die eingestreuten Zitate Londons erzeugen eine "unglückliche Konkurrenz" zu Klein, der bei diesem Wettkampf nur verlieren kann, so Falcke. Trotzdem hat der Rezensent das Buch gerne gelesen, allein schon, um sich wieder auf die Lektüre von London zu besinnen oder, empfiehlt er dem Leser, um das Interesse an London überhaupt erst zu wecken.
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