Wie verhalten Sie sich, wenn Sie an Ihrem Arbeitsplatz, bei einer Party oder im Tennisclub einen Juden kennenlernen? Darf man überhaupt Jude sagen? Müssen Sie ihn mit Schalom begrüßen? Will er wirklich wissen, dass Sie Schindlers Liste auf DVD haben? Und warum wäscht er am Sabbat seinen Wagen, statt in der Synagoge zu beten? Michael Wuligers Knigge für den entkrampften deutsch-jüdischen Dialog hilft Ihnen weiter: Lebensnah und ironisch erklärt er Ihnen, was Sie schon immer über Juden wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.07.2009
Alexander Kissler scheint mit Michael Wuligers "Koscherem Knigge", der Hilfestellung beim Gang durchs verminte deutsch-jüdischen Terrain geben will, gleich mehrfach auf seine Kosten gekommen zu sein. So sieht Kissler, wie er in seiner kurten Kritik anführt, einige Missverständnisse ausgeräumt (etwa dass die abertausende von Speisegesetzen dem Judentum zu einer raffinierten Küche verholfen hätten); er hat gelernt, dass man mit Juden nicht immer über das Judentum und die Shoah reden muss, wahrscheinlich tun es Frauen und Fußball auch; und schließlich fühlt sich Kissler von diesem "witzigen Büchlein" auch noch amüsiert.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…