Eine Benediktinerabtei, idyllisch an einem See gelegen. Ihr Gastflügel ist gut besucht, doch die meisten Mönche nähern sich dem biblischen Alter. Gerade hat einer der jungen das Kloster verlassen und eine Familie gegründet. Seither stellt auch Lukas, Ende dreißig, seinen Lebensweg in Frage. Da taucht Sarah auf, aufmerksam, zugewandt und körperlich. Um zu einer Entscheidung zu finden, überlässt sich Lukas dem See: Beim Schwimmen öffnen sich Körper und Geist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.03.2021
Gina Arzdorf empfindet Moritz Hegers Roman über einen Mönch in der Krise als Auszeit. Die Geschichte über Glaube, Liebe und Gemeinschaft hat für sie Gedankentiefe und eine mitunter thrillerhafte fundamentale Wucht, jedenfalls einen Sommer lang, in dem der in einem Kloster lebende Protagonist mit sich hadert, eine Frau kennenlernt und sein Dasein überdenkt. Am Schluss aber wird das Buch zu eilig, bedauert Arzdorf.
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