Als Dichterin und Sängerin wurde Patti Smith bereits Mitte der siebziger Jahre zur Kultfigur der Underground- und Punkkultur. Mit Nick Johnstones Buch erscheint nun eine Biographie über die Ausnahmekünstlerin. Die von Rimbaud und Baudelaire beeinflußte Poetin wird ebenso beschrieben wie die unangepaßte, stets provozierende Sängerin. Breiten Raum nehmen die Begegnungen mit berühmten Künstlerkollegen ein: Andy Warhol, Robert Mapplethorpe, William S. Burroughs, Bob Dylan, den Rolling Stones und Lou Reed ein. Für die deutsche Ausgabe wurde der Text zusätzlich aktualisiert. Das Buch enthält teilweise unveröffentlichte Fotos.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999
Der Autor „adoriere“ Patti Smith, meint die Rezensentin Rose-Maria Gropp, die allerdings unter dem selben Virus leidet und mehr über die Sängerin erzählt als über das ihr gewidmete Buch. Immerhin sei das Buch über Patti Smith, die sich an Rimbaud und Genet inspirierte und den Punk vor dem Punk erfand (meint jedenfalls Gropp), kenntnisreich, wenn auch allzu „beflissen“.
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