von Hacht Verlag, Hamburg 2026
ISBN
9783968260662 Gebunden, 48 Seiten, 18,00
EUR
Klappentext
Simone ist ein Flusspferd - und die engste Vertraute eines kleinen Mädchens. Bevor das Mädchen in den "Ernst des Lebens" startet, begeben sich die beiden auf eine letzte abenteuerliche Flussreise. Sie erleben Wasserfälle, wilde Picknicks und ein fröhliches Schlammbad mit Simones Familie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 04.08.2026
Rezensentin Ingeborg Ruthe denkt mit Mitleid an die vielen Kinder, die bald eingeschult werden. Nikolaus Heidelbachs Bilderbuch, in dem ein Flusspferd als Babysitterin reüssiert, schafft Lebenslust und Sehnsucht zugleich, meint Ruthe und empfiehlt es als Geschenk für die (Vor-)Schultüte. Schauen und Staunen lässt sich damit, versichert Ruthe, die klasse findet, wie selbstverständlich Heidelbach die Flusspferd-Geschichte erzählt, sogar Mikado kann die Flusspferddame Simone. Und aufregend wird es auch, meint Ruthe, wenn es zu Simones "Leuten" geht und ein Riesenwels auftaucht. Ruthe scheint ein bisschen verliebt, auch, weil Simone sogar vernünftiger ist als Mary Poppins.
Gleich drei neue Ferienlektüren für Kinder und Jugendliche liest Kritikerin Eva-Christina Meier: Nikolaus Heidelbach ist ihr als versierter Bilderbuchzeichner und -autor bekannt, seine Talente stellt er auch in diesem neuen Band wieder unzweifelhaft unter Beweis. Es geht um Simone, ein Flusspferd, das seit langem als Babysitterin für Wally arbeitet, erfahren wir. Wally soll nun bald eingeschult und Simone von ihren Aufgaben entlassen werden, aber vorher wird noch eine gemeinsame Reise unternommen, deren Abenteuer in blaugrünen, verschiedenste Perspektiven abdeckenden Aquarellen festgehalten sind, die Meier sehr gefallen. Sie findet die Bilder von Picknicks und Wasserfällen, die sich Wally und Simone hinunterstürzen, "erfrischend unpädagogisch" und freut sich über die schönen Erlebnisse, die Heidelbach hier ziemlich witzig zeige.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 18.03.2026
Rezensentin Sylvia Schwab liebt sie sehr, die fantasievollen Bilderbücher von Nikolaus Heidelbach, den die Kritikerin für einen der "originellsten" deutschen Bilderbuchmacher hält. Entsprechend begeistert lässt sich Schwab im neusten Werk von Nilpferd Simone und der kleinen Wally, für die Simone als Kindermädchen zuständig ist, auf ein letztes Abenteuer mitnehmen: Denn Wally kommt bald in die Schule und Simones Job ist damit getan, erzählt uns die Kritikerin. Einmal mehr bewundert sie den detailreichen, geradezu "altmeisterlichen" Malstil von Heidelbach, der zudem mit Perspektiven und mitunter "skurrilen" Ideen spielt, Witz und Wärme nie vermissen lässt und ohne große Erklärungen auskommt. Klare Leseempfehlung der Kritikerin.
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