Seine Zeitgenossen priesen ihn als "Gott der Maler", und bis heute kann Rubens als Inbegriff barocker Malerei gelten. Er schuf Porträts, Landschaften und politische Allegorien, vor allem aber Darstellungen mythologischer Szenen und fromme Werke aus dem Geist der katholischen Reform. Er verkehrte mit den Reichen und Mächtigen und korrespondierte mit den Intellektuellen seiner Zeit. Nils Büttners fundierte Einführung zeichnet das Leben von Rubens nach und stellt sein Werk in seiner Vielfalt vor.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.08.2007
Konrad Renger hat zwei Bücher über Peter Paul Rubens von Nils Büttner gelesen. Ein umfassendes Buch über alle Facetten des großen Malers zu schreiben, ist per se gar nicht möglich, schon gar nicht auf nicht mal 100 Seiten, befindet der Rezensent kategorisch. Büttner konzentriere sich in seiner knappen Monografie auf die Stellung Rubens' in der Antwerpener Gesellschaft und widme sich den Gemälden vornehmlich im lebensgeschichtlichen Zusammenhang, erklärt der Rezensent. So kann der Autor auch nur exemplarisch Bilder herausgreifen, die die Technik und das Herausragende des Malers beleuchten, so Renger weiter, der solche Bildbeschreibungen im Buch sehr gelungen findet und sich mehr davon gewünscht hätte. Trotzdem werden alle bedeutenden Aspekte von Rubens Leben und Werk zur Sprache gebracht, so Renger insgesamt ganz zufrieden.
Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…