Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 29.08.2007
Olaf Velte beschreibt in seiner Erzählung "Träumt Raabe" den "Wendepunkt" in Wilhelm Raabes Leben, als er sich vom gefälligen Bestsellerautor in einen sperrigeren Schriftsteller wandelt, stellt eine eingenommene Sylvia Staude in ihrer knappen Kritik fest. Velte, selbst "Dichter und Schafszüchter", wie die Rezensentin wissen lässt, hat einen stark verdichteten und sprachlich durchkomponierten Prosatext geschaffen, der sich gegen eine oberflächliche Lesart sperrt und mit Bedacht und Ruhe genossen werden will. Dann allerdings bietet es sich auch zur mehrfachen Lektüre an, so Staude begeistert, die auf weitere Prosatexte zu Grabbe und Mörike desselben Autors hinweist.
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