Aus dem Amerikanischen von Eva Leipprand. Anhaltende Dürren, tobende Stürme, brennende Wälder - wer glaubt, damit seien die Auswirkungen des Klimawandels aufgezählt, irrt: Das Meer wird eine der schwerwiegendsten Bedrohungen für viele Menschen sein. Noch weiß niemand genau, wie hoch das Wasser steigen wird. Doch mit dem Schmelzen der polaren Eiskappen hat ein Prozess begonnen, der immer mehr an Fahrt aufnimmt. Küstenstädte werden überflutet, Ackerland wird durch eindringendes Salz unbrauchbar. Peter D. Ward schaut auf Zeiten zurück, in denen sich die Erde erwärmt hat und die Meere angestiegen sind, und zeichnet daraus ein mögliches Bild für die Zukunft.
Rezensentin Dagmar Röhrlich schockiert das Buch des Geologen Peter D. Ward auch zehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung noch, Der aktualisierte und überarbeitete Band führt sie auf emotionale Weise, mit szenischen Einstiegen an das Problem des Klimawandels und des Anstiegs der Meeresspiegel heran. Wie der Autor die Zukunft analysiert, die Sturmflutlage in Hamburg 2095 oder die Überbevölkerung in Tunesien im Jahr 2050, fesselt und beeindruckt die Rezensentin und stimmt sie nachdenklich. Dass Ward keine Patentlösungen anbietet, sondern für Konsum- und Mobilitätsverzicht wirbt, findet Röhrlich nachvollziehbar.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…