Joachim Kuhn, heute praktisch vergessen, besorgt den Sprengstoff, mit dem die Männer des 20. Juli vergeblich versuchen, Hitler in die Luft zu sprengen. Nach dem gescheiterten Attentat gerät er an der Ostfront in sowjetische Gefangenschaft. Die nächsten elf Jahre verbringt er in Kerkerhaft. Als er 1956 entlassen und in die Bundesrepublik abgeschoben wird, ist er ein gebrochener Mann. Seine Gesuche auf Entschädigung werden von deutschen Gerichten abgelehnt. Vereinsamt und geistig verwirrt lebt er mit seinem Schäferhund in einem Zimmer zur Untermiete, bis er 1994 stirbt. Peter Hoffmann hat die bewegende Geschichte des Mannes, der zum Opfer von zwei Diktaturen wurde, rekonstruiert und dem vergessenen Helden ein literarisches Denkmal gesetzt.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…