Mit "großem Interesse" hat Franz Schuh nicht etwa die Anekdoten des hier besprochenen Sammelbandes gelesen, sondern nur das Nachwort von Peter Köhler. Das nimmt er dann zum Anlass, ein wenig über das Genre der Anekdote zu philosophieren. Derart von seinem Thema eingenommen verliert er seinen Gegenstand aus den Augen und wir erfahren leider nicht, ob ihm seine theoretischen Überlegungen die Lesefreuden erhöht oder eher vergällt haben. Wahrscheinlich Letzteres, da der Rezensent gleich zu Anfang seiner Kolumne freimütig bekennt "selten ein lustiges Taschenbuch gefunden" zu haben. Woran das wohl liegen mag?
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