Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.04.2002
Regelrecht enthusiastisch ist der Rezensent mit dem Kürzel czz. angesichts der Neuveröffentlichung dieser knapp hundert Jahre alten Memoiren einer Wiener Toilettenfrau, die in Wirklichkeit aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Feder des Schriftstellers und Journalisten Vizenz Chiavacci stammen Dies vermutet der Herausgeber, Peter Payer, und dafür spricht die "groteske Brillanz dieser turbulenten Schilderungen". Den vermutlichen Autoren preist der Rezensent als "heute vergessene satirische Größe seiner Zeit" und dementsprechend unterhaltsam findet er, was dieses Buch über die Wiener Gesellschaft der vorletzten Jahrhundertwende preisgibt: "die öffentliche Bedürfnisanstalt (wird) zum enthüllenden Theatrum Mundi".
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