Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.04.2001
Hans-Herbert Räkel hat in den Gedichten des Autors, der im Hauptberuf Journalist und Präsident der ARD ist, so manche interessante Entdeckung gemacht. So lobt er die Sprache Voß' wie auch das, was mit ihr ausgedrückt wird, als "sowohl geheimnisvoll als auch wunderbar durchsichtig". Überhaupt ist er der Ansicht, dass Voß den Vergleich mit anderen Dichtern nicht zu scheuen braucht, im Gegenteil: gerade in dem, "was man poetische Erkenntnis nennen muss", werden die Stärken des Autors offensichtlich, findet Räkel. Die Qualitäten des Bandes, die der Rezensent auflistet, sind zahlreich, und stets untermauert er seine Urteile durch Zitate und Beispiele. Mal ist es die "beunruhigende, aber auch fruchtbare (...) Leere", mal der Humor oder das syntaktische Gespür Voß', das der Rezensent bewundernd hervorhebt.
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