Aus dem Amerikanischen von André Mumot. Silas ist ein besonderer Junge: Er überlebte einen Blitzeinschlag, und sein bester Freund Mittenwool ist für andere unsichtbar. Ihr behütetes Leben auf einer abgeschiedenen Farm endet, als eines Nachts drei Fremde auftauchen und Silas' Vater zwingen, mitzukommen. Als am nächsten Morgen ein Pony vor der Tür auftaucht, kann das nur ein Zeichen sein: Silas muss seinen Pa zurückholen! Mit Mittenwool an seiner Seite begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise. Dabei bekommt er es nicht nur mit realen Gefahren zu tun, sondern muss sich auch den Geistern der Vergangenheit stellen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2024
R.J. Palacios neues Buch spielt in den 1860er Jahren und handelt von Silas Bird, erklärt Rezensentin Lena Bopp, dessen Eltern früh sterben. Silas kann in die Welt der Geister vordringen und gewinnt dort auch seinen einzigen Freund, mit dem er eine Reise unternimmt, die sein Zutrauen in sich selbst stärkt, wie Bopp berichtet. Dass der Protagonist dieses Selbstvertrauen vor allem deshalb gewinnt, weil sein Vater in der frühen Kindheit die Saaten dafür gestreut hat, ist der Kritikerin zufolge zwar eine Binsenweisheit, die der spannenden Geschichte mit auch historischer Ausrichtung aber keinen Abbruch tut und sie vieles über kindliche Entwicklung lehrt.
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