Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2001
Die Perspektive des Aufsatzbandes auf den Hallenser Pietismus ist, so der mit "lx." zeichnende Rezensent, gerade auf das "weltliche Umfeld" der religiösen Bewegung gerichtet. Gerade im Rückzug aus der Welt kam es zur Ausbildung eigener "kultureller Formen", reformuliert der Rezensent die These. Das wird an mehreren Beispielen herausgearbeitet, etwa Johann Valentin Andreae Architekturentwurf einer eigenen, "Christianopolis" genannten Welt. Die, man höre und staune, "Buntpapierforscherin" Gisela Reschke untersucht das "Herrnhuter Kleisterpapier" und die "religiöse Symbolik", die sich darauf findet. Der Rezensent beschränkt sich in seiner Notiz aufs kurze, aber offenkundig einverständige Referat ausgewählter Aufsätze.
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