Aus dem Englischen von Edmund Jacoby. In jedem Computer wohnt ein kleiner Punkt. Auch in deinem. Aber weißt du auch, was der kleine Punkt macht, wenn der Computer ausgeschaltet ist? Dass er am liebsten die Herzogin von Amalfi zum Tee besucht? Dass er dort statt Tee Tinte gereicht bekommt? Dass er auf dem Heimweg am liebsten die Soldaten des Herzogs von Donnerhall in ihren weißen Uniformen von oben bis unten mit Tinte vollspritzt? Dass er neulich sogar auf einer Hochzeit war?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.05.2001
Für Ursula Sinnreich ist dieses Buch eine "burleske Phantasie" über die Verwandlung eines Punktes. Denn dieser Punkt führt - wenn der Computer einmal ausgeschaltet hat - ein durchaus bewegtes Dasein: er kleckst, wird farbig und lebendig, ist ein Tintenvielfraß und sorgt sogar für eine Verbindung zwischen einem Herzog und einer Herzogin, wie die Rezensentin erläutert. Sinnreich gefällt die Lebendigkeit dieser Geschichte offenbar sehr und begeistert sich auch für die Art und Weise, mit der Steadman "die Elemente konventioneller Darstellung und anarchische Handhabung der Gestaltungsmittel mühelos miteinander verquickt".
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