Ausgehend vom 18. Grand-Slam-Titel in Melbourne erzählt diese Biografie die Geschichte eines Ballvirtuosen, der doch immer ganz bei sich geblieben ist. Als einer von wenigen Journalisten kennt René Stauffer den "Planet Federer" ganz unmittelbar. Er begleitete sowohl Federers überraschenden Saisonabbruch im Sommer 2016, sowie das Comeback und die erfolgreiche Bewältigung der großen Krise. Stauffer beschreibt, welche Menschen, Trainer und Mentoren für diese Ausnahmekarriere wichtig waren und warum Roger Federers Einfluss dies- und jenseits des Centre Court auch das Ende seiner aktiven Karriere überdauern wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.06.2019
Zwölf Jahre nach der ersten folgt nun die zweite Roger-Federer-Biografie von Rene Stauffer, verkündet Rezensent Helmut Mayer und ist begeistert: Einmal mehr versorgt ihn der Schweizer Sportredakteur, Tennisexperte und Federer-Kenner mit lesenswerten Geschichten, Gesprächen mit und über Federer - und Lobeshymnen, was den Kritiker allerdings keineswegs stört. Denn Stauffer betet weder Erfolge noch chronologische Ereignisse herunter, sondern setzt in jenen Jahren nach 2012 an, als Federers Karriere vor dem Ende stand, lobt Mayer. Sollte es irgendwann tatsächlich so weit sein, ist dieses Buch ein guter Trost, verspricht der Rezensent.
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