Mit Illustrationen von Ishita Jain. Aus dem kanadischen Englisch von Anna Schaub. Was kann eine einzelne Person angesichts der weltweiten Umweltzerstörung schon ausrichten? Der Inder Jadav Payeng hat bewiesen, dass jeder Einzelne von uns eine ganze Menge bewirken kann. Als Junge begann er, auf einer Sandbank im Bundesstaat Assam Bäume zu pflanzen. Niemand glaubte, dass er damit Erfolg haben würde. Doch seit 1979 ist so ein Wald von der Fläche des Central Park entstanden, der unzähligen Tieren und Pflanzen eine Heimat bietet. Erst 2007 entdeckte ein Fotograf den Wald zufällig und machte Payeng über Indien hinaus bekannt. Rina Singh hat die Geschichte des Jungen Jadav einfühlsam nacherzählt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 10.08.2022
Rezensentin Sylvia Schwab ist begeistert. Die Geschichte des inzwischen berühmten Inders Jadav Molai, der schon als Junge Bäume pflanzte und einen Wald anpflanzte, der heute größer ist als der Central Park in New York, wird von Rina Singh zurückhaltend, ohne moralische Gesten und Appelle erzählt. So können eigene Gedanken und Positionen zum größeren Thema Natur- und Umweltschutz entwickelt werden. Die angenehme Schlichtheit des Textes lässt außerdem Raum für die farbenfrohen Aquarelle von Ishita Jain, deren Schönheit und Intensität die Rezensentin besonders hervorhebt.
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