Norbert Gamsbart (alias Robert Gernhardt) schreibt in der Taverne Wachtelstubb einen Brief, der seiner "teuersten Freundin" antworten soll auf die Frage "Was soll denn der Scheiß?", eine pointiert formulierte Frage also, die diese sich angesichts getrockneter Blutwürste von Joseph Beuys in der Berliner Nationalgalerie gestellt hatte. Im Verlauf der Niederschrift genehmigt Gamsbart sich - bis zur Schließung des Lokals - zahlreiche "Viertele" und erarbeitet dabei feinsinnige kunsthistorische und kulturanthropologische Deutungen, die zunächst von der Verbindung der Begriffe Taverne (Bild für die Klassische Antike?) und Wachtelstubb (Verweis auf die Frühromantik, auf das "schön Gemütliche"?) im Wirtshausnamen ausgehen.
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