Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.01.2008
Gerd Habermann räumt ein, dass der frühere Unternehmer und jetzige Publizist Roland Baader zum zugespitzten, markigen Stil neigt, der mitunter auch "ins Martialische" übergeht. Der Mann sei "im Angriff nicht zimperlich". Und auch wenn das Habermann nicht gänzlich zu behagen scheint, gibt er Baader in der Sache recht, wenn er die Interventionen des Staates in das Marktgeschehen anprangert: die "marktwidrige Zinsmanipulation" durch die Zentralbanken, die das Geld künstlich billig halten, Rauchverbote, die Regulierung des Gsundheitssektors.
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