oekom Verlag, München 2026
ISBN
9783987261787 Gebunden, 224 Seiten, 27,00
EUR
Klappentext
Die Rückkehr des Wolfs in die moderne Kulturlandschaft wirft viele strittige Fragen zwischen Arten- und Naturschutz, Weide und Forstwirtschaft, Jagd und öffentlicher Sicherheit auf. Inmitten des Dickichts immer neuer Regelungen versucht der Jurist Roland Norer, pragmatische Lösungen für ein Wolfsmanagement in Europa aufzuzeigen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.03.2026
Nützlich, aber einseitig findet Rezensentin Petra Ahne Roland Norers Buch über das Leben mit dem Wolf in Europa. Norer erklärt als Rechtswissenschaftler die komplexe Lage rund um die künftige Aufnahme des Wolfs ins deutsche Jagdrecht und skizziert Optionen wie Herdenschutz und Bestandsregulierung. Kritisch bemerkt die Rezensentin jedoch, dass er vor allem den Befürwortern der Wolfsjagd Argumente liefert, ohne seine Haltung wirklich offen zu legen, und wichtige Gegenargumente auslässt - etwa den Erfolg von Zäunen gegen Übergriffe oder politische Einflüsse auf den Schutzstatus. So eignet sich das Buch vor allem für Wolfsgegner, nicht für alle Interessierten, denkt die Rezensentin.
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