Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2026
ISBN
9783954381814 Gebunden, 352 Seiten, 25,00
EUR
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schäfer. New York, in nicht allzu ferner Zukunft. Doug ist ein erfolgreicher Mittdreißiger, doch seit seiner Scheidung liegen sein Herz und sein Ego in Trümmern. Als Trost gönnt er sich die Frau seiner Träume: Annie, eine hoch entwickelte Androidin. Sie trägt Körbchengröße D, kocht jeden Abend für ihn, zieht sich hübsch an und passt ihre Libido seiner jeweiligen Stimmung an. Alles scheint perfekt, doch dann aktiviert Doug Annies "Autodidaktmodus", damit das Zusammenleben mit ihr spannender wird. Annie lernt von nun an dazu - und je ähnlicher sie einer normalen Menschenfrau wird, desto weniger perfekt verhält sie sich in Dougs Augen.
Rezensentin Shirin Sojitrawalla empfiehlt Sierra Greers Geschichte einer nicht ganz gewöhnlichen Paarbeziehung als echten Pageturner. Der Mann ist toxisch, die von ihm bestellte Frau eine androide Maschine, die sämtliche KI-Diskurse auf sich vereint, wie die Rezensentin feststellt. Spannend ist die Story laut Sojitrawalla, da der Leser schnell auf der Seite der Mensch-Maschine ist, deren Menschwerdung er herbeisehnt, und gegen das Patriarchat. Komische Situation, findet die Rezensentin. Sprachlich kommt der Debütroman einfach bzw. "wie aus dem Kaugummiautomaten" daher, erklärt die Rezensentin. Aber die Dramaturgie ist raffiniert, findet sie.
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