Aus dem Englischen von Stephanie von Selchow. Danny und Mum streiten sich dauernd wegen Nico, der angeblich "schlechter" Umgang ist - deshalb hören sie auch gar nicht richtig hin, wenn Dannys kleiner Bruder Tid von einem finsteren Typen mit gelben Augen erzählt. Wird der Kleine wirklich bedroht, oder hat er sich diese Werwolfgeschichte bloß ausgedacht, um sich wichtig zum machen?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.12.2001
Helmut Martin-Jung ist nicht gerade begeistert von diesem Buch, in dem es um zwei Brüder geht, von denen der ältere pubertäre Zicken macht, während sich der jüngere in sein Schneckenhaus verzieht. Die Botschaft in dieser Geschichte, in der eine um ihren Ältesten überbesorgte Mutter ihren jüngeren Sohn vernachlässigt, sei zwar in eine teilweise recht spannende Geschichte eingebettet. Dennoch sei dieses Buch "literarisch keine Offenbarung", was noch dadurch verschlimmert wird, dass die Übersetzung aus dem Englischen "etwas lieblos" sei, kritisiert der Rezensent.
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