Die Fotografin Suse Uhlenbrock zeigt in diesem Band eine Serie über streunende Hunde. Doch schon beim Fotografieren unterläuft sie alle Gestaltungsregeln, um mit den fertigen Bildergebnissen noch einen Schritt weiterzugehen: Manchmal zerschneidet sie ihre Fotos, collagiert sie, fügt kleine Notizen und Zeichnungen hinzu und klebt ihre Arrangements schließlich in ein einfaches Schreibheft.
Eine ungewöhnliche und interessante Herangehensweise an das Thema "Hund" ist Susanne Uhlenbrocks Fotoband über streunende Hunde, findet der Rezensent Andreas Hergeth. Deshalb beschreibt er eingangs ziemlich ausführlich die Zusammenhänge, in denen Hundefotos normalerweise vorkommen - wohl um den Kontrast zu Uhlenbrocks Ansatz deutlich zu machen. Die Fotografin habe Hunde, die an irgendeinem Strand, vermutlich Thailand leben, auf ziemlich abstrakte, unkonkrete Weise abgebildet. Hergeth ist angetan von den technisch teilweise unperfekt wirkenden Fotos. Durch "den rohen, oft beiläufigen Gebrauch des Materials und den mitunter rätselhaften, poetischen Randnotizen der Fotografin ergibt sich ein faszinierendes Zusammenspiel", findet er.
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