Mit den grossen französischen Regionalstudien vor Augen wurde an der Universität Zürich vor über zwanzig Jahren ein Forschungsprojekt in Angriff genommen mit dem Ziel, die Kenntnisse über die regionale ländliche Gesellschaft in der spätmittelalterlichen Ostschweiz zu verbessern. Um die offenkundigen sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Lücken zu füllen, schienen die als "Wirtschafts- und Verwaltungsquellen" bezeichneten nichturkundlichen Bestände besonders gut geeignet. Parallel zu den folgenden Erfassungs- und Inventarisierungsarbeiten entstanden Dutzende von schriftlichen Arbeiten. Außer in einigen Dissertationen und Lizentiatsarbeiten sind die meisten Ergebnisse bislang unpubliziert geblieben. Die im vorliegenden Sammelband abgedruckten 21 Beiträge sollen nun einige Resultate des Projekts einem breiteren Publikum vorstellen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.05.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "tmn" erläutert zunächst, dass es sich bei diesem Band um einen Einblick in die Forschungsarbeit zur östlichen Schweiz handelt, eine Arbeit, die vor über zwanzig Jahren von Roger Sablonier begonnen wurde. "tmn" betont, dass die 23 Beiträge zwar "methodisch unterschiedlich, doch stets theoretisch reflektiert" seien. Darüber hinaus scheint ihn die thematische Vielfalt des Bandes zu beeindrucken.
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