Unter Mitarbeit von Mark Fischetti. Aus dem Amerikanischen von Beate Majetschak. 1969 startete der Vorläufer des Internets mit vier Rechnern. Zwanzig Jahre lang blieb es ein Medium für Militärs, Wissenschaftler und eine Hand voll Technikfreaks. 1991 erfand Tim Berners-Lee das World Wide Web, das zwei bahnbrechende Innovationen zusammenführte: Inhalte aller Art können im Netz visuell und multimedial dargestellt werden. Es folgte eine gigantische Explosion: 1993 bildeten 130 Hostrechner das Internet, im Juli 1998 waren es 36,7 Millionen! Tim Berners-Lee erzählt, wie diese »Killer-Applikation« entstand, setzt sich mit der zunehmenden Kommerzialisierung des Web auseinander und umreißt klarsichtig den aktuellen Stand der Entwicklung. Welche Konsequenzen haben die Mega-Merger der Telekommunikationsbranche und die »Schlacht« der Giganten Microsoft, Netscape und AOL für das Netz? Wie steht es im Zeitalter des E-Commerce mit Daten- und Persönlichkeitsschutz oder der Gefahr von Zensur? Berners-Lee gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung des WWW und formuliert eine humane Vision des globalen Netzes als interaktives »Gehirn« der Menschheit: frei zugänglich für alle, stets offen für Neues, mit größtmöglicher Vielfalt auf Basis weniger einheitlicher Standards. Sein Traum: das globale Netz als »kontrollierte Anarchie«
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…