Aus dem Englischen von Regina Rawlinson. Die Steuerfahnderin Anna wird auf den steinreichen John Law angesetzt. Sie soll herausfinden, was der rätselhafte Kryptograph, der Erfinder einer sicheren elektronischen Währung, zu verbergen hat. Weil er so mächtig ist, traut ihm niemand über den Weg. Aber Anna fühlt sich von Law angezogen. Sie weiß, dass sie ihn verstehen muss, um ihn überführen zu können. Es ist eine Welt, in der es keine Sicherheit mehr gibt weder für die Liebe noch für das Geld, denn der so sicher gedachte Währungscode des Kryptographen wird geknackt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2009
Die Lorbeeren, die dieser Roman bei seinem Erscheinen im englischen Original 2003 geerntet hat, kommen Hannes Hintermeier faul vor. Ob das an der Übertragung liegt - Hintermeier kann es nur vermuten. Jedenfalls erscheint ihm der Ton bemüht, die Dialoge strapaziös. So rätselhaft Tobias Hill seinen Helden, der im London des Jahres 2021 die Weltwirtschaft lenkt und versenkt, auch auftreten lässt, so sehr die Liebesgeschichte zwischen dem "übergroßen Gatsby" und einer Steuerbeamtin auch philosophisch untermauert wird, Hintermeier findet es "trivial".
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