Richard Wagners Leben war ein Kampf um den Erfolg, an dem er selbst - zu Recht, wie die Zeit erwies - nie zweifelte. Walter Hansen zeichnet das Leben des ebenso genialen wie rätselhaften und exentrischen Komponisten nach. Er berichtet von Kindheitsträumen, Höhenflügen und Rückschlägen, von Abenteuern und wunderbaren Fügungen, von Liebschaften, Freundschaften und Feindschaften, vor allem aber von Wagners Ringen ums Werk.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.09.2006
Für ganz und gar überflüssig hält Rezensent Kurt Malisch diese Wagner-Biografie, die aus seiner Sicht dilettantisch und unkritisch an der Autobiografie des Komponisten "Mein Leben" entlang geschrieben ist. Autor Walter Hansen ignoriere "längst von der Forschung korrigierte Gedächtnislücken, Fehler und Beschönigungen", kolportiere Halbwahrheiten und warte mit falschen Behauptungen auf. Auch einige "flapsige und unhaltbare Charakterisierungen" findet der Rezensent unangebracht. Ein Blick auf das "entlarvende" Literaturverzeichnis offenbarte ihm außerdem, dass der Autor die neuere Wagner-Literatur überhaupt nicht zur Kenntnis genommen hat.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.09.2006
Für ganz und gar überflüssig hält Rezensent Kurt Malisch diese Wagner-Biografie, die aus seiner Sicht dilettantisch und unkritisch an der Autobiografie des Komponisten, "Mein Leben", entlang geschrieben ist. Autor Walter Hansen ignoriere "längst von der Forschung korrigierte Gedächtnislücken, Fehler und Beschönigungen", kolportiere Halbwahrheiten und warte mit falschen Behauptungen auf. Auch einige "flapsige und unhaltbare Charakterisierungen" findet der Rezensent unangebracht. Ein Blick auf das "entlarvende" Literaturverzeichnis offenbare ihm außerdem, dass der Autor die neuere Wagner-Literatur überhaupt nicht zur Kenntnis genommen habe.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.08.2006
Als wohltuend empfindet Holger R. Stunz diese Biografie Richard Wagners, die Walter Hansen vorgelegt hat. Er bescheinigt dem Autor, Wagners Leben anschaulich und mit Sinn für "Dramaturgie, Rhetorik und Dramatik" darzustellen. Auch wenn der Wagner-Kenner vielleicht nichts Neues entdecken wird, scheint Stunz das Werk als Einstieg gerade für jüngere Leser wunderbar geeignet. Außerdem gefällt ihm Hansens zurückhaltende Art, wenn es darum geht, Wagners Leben mit einer Neudeutung seines Werks zu verbinden. In diese Richtung hat er zur Freunde des Rezensenten nämlich keinerlei Ambitionen. Ein wenig nervt ihn nur Hansens Tick, Personen immer in ihrer Physiognomie vorzustellen und Talerbeträge stets in Euro umzurechnen. Das mindert für ihn den Lektüregenuss allerdings nur unwesentlich. Für Stunz zählt vielmehr, dass mit vorliegendem Werk endlich eine Wagner-Biographie zu haben ist, die nicht "titanenhaft umfangreich", "blind-devot" oder "aufgeregt politisch korrekt" daherkommt.
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