Ein Berlin-Buch der besonderen Art - das Portrait einer Stadt in neuen Liedern und Gedichten von Wolf Biermann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Wenig Überraschendes hat Matthias Kuhn offensichtlich in diesem Buch gefunden.. So merkt er zunächst einmal an, dass der Leser den durchaus "Biermann-typischen Jargon" erwarten darf. Manche Texte findet er inhaltlich "bärbeißig-sentimental" (so beispielsweise "Journaille", in dem es um die Skrupellosigkeit von Journalisten geht). In anderen spüre man aber durchaus Biermanns Kraft, und man könne sogar - in völliger Unkenntnis der Melodie - "die schrille Stimme des Alten" den Refrain singen hören. Kuhn weist darauf hin, dass die CD bei Zweitausendeins erhältlich ist. Biermanns Stärke sei eindeutig die Poesie, die Kuhn deutlich über die Prosa des Dichters stellt. Aber er leugnet auch nicht, dass ihm viele der Biermanntexte heute nicht mehr zeitgemäss erscheinen.
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