Mit 130 schwarz-weiß und 30 farbigen Abbildungen. "Ein Gefangener hatte in drei Jahren etwa zweitausend Peitschenhiebe erhalten. Sein Rücken schien gänzlich ohne Fleisch zu sein, seine Schulterblätter lagen frei und wirkten wie poliertes Elfenbein." Dies berichtet ein Augenzeuge Anfang des 19. Jahrhunderts von der britischen Insel Norfolk im Pazifik. Geprügelt wurde damals überall, ob in der Schule, beim Militär, auf den Sklavenplantagen oder eben in Gefängnissen. Der Strafvollzug auf Inseln nimmt dabei eine Sonderstellung ein - er ist einer der härtesten, den die Zivilisationsgeschichte kennt. Populär geworden sind die Sträflingsinseln vor allem als Gegenstand romantischer Mythen und Legenden, man denke an "Papillon" oder den "Grafen von Monte Christo". Hier werden erstmalig mit dokumentarischem Anspruch hundertfünfzig Inseln beschrieben, auf die Verbannte, Häftlinge und Deportierte geschickt wurden und werden.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…