Diese kulturen- und epochenübergreifende Einführung in Begriff und Geschichte der Gerechtigkeit reicht von der Frühzeit des Menschen bis in das heutige Zeitalter der Globalisierung. Höffes historisch und systematisch kompetente Darlegung behandelt einen zentralen Grundsatz des menschlichen Zusammenlebens.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.11.2001
Noch keine Gesellschaft, leitet der Rezensent (Kürzel lx.) seine Notiz ein, ist ohne einen Begriff der Gerechtigkeit ausgekommen - und doch hat man sehr Verschiedenes darunter verstanden. Der schmale Band versucht die Geschichte und die Gegenwart des Begriffs darzustellen, er tut das nach Meinung des Rezensenten "kurz und prägnant", ohne dabei auf die "notwendige historische und systematische Breite" zu verzichten. Die aktuellen "Vertrags-, Fairness- und Tauschmodelle" werden ebenso vorgestellt wie ältere Vorstellungen, etwa die drei in Justinians Rechtssammlung versammelten, die da lauten: Lebe ehrenhaft, tue niemandem unrecht, gewährleiste jedem das Seine.
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