Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
Dieser Fotoband erinnert Dieter Bartetzko an ein Kaleidoskop mit seinen bei jeder Bewegung neu entstehenden Bildern. Fasziniert beschreibt er, wie die Bilder einerseits, jedes für sich genommen, unbeweglich scheinen, etwas festhalten; andererseits aber gerade den ?rasenden Wandel? im Zeitraum von 1992 und 1999 dokumentieren. Als Beispiele führt er unter anderem eine Brachlandschaft und ihre Metamorphose zur Verkehrskreuzung auf. Der Leipziger Bahnhof, den Schuhmann während der Umbauphase mit der ?erzwungenen Ruhe eines Chirurgen? fotografiert habe, scheint mit seinen herausgerissenen Schienen und herabhängenden Planen nach Bartetzkos Ansicht etwas geradezu Unveränderliches zu vermitteln - um dann nur kurze Zeit später zu einem belebten Verkehrsknotenpunkt mutieren.
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